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Förderungen

Ein lohnenswertes Beispiel für solare Förderung

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Obenstehend sehen Sie ein Beispiel für die Solar-Förderung eines Sonnenhauses mit einer 
- Wohnfläche von 140 m²
- 40 m² Kollektorfläche
- 8.000 Liter Speicher
- solarer Deckung 75 %
Nicht in dieser Förderhöhe enthalten ist die Förderung einer Biomasse-Anlage. Diese kann aus den einzelnen Förderrichtlinien der Länder unter den bundeslandbezogenen Links im Bereich „Biomasse“  dieser Homepage ermittelt werden und kommt sogar noch zur Solar-Förderung dazu!

Bitte beachten Sie weiters, dass dieses Beispiel eine Momentaufnahme ist. Die Initiative Sonnenhaus übernimmt daher keine Haftung für Vollständigkeit. Änderungen und Anpassungen vorbehalten.
 

Das Sonnenhaus verwirklicht schon jetzt das Energiekonzept der Zukunft

Mit der Nutzung der Sonne als Primärenergie ist das Sonnenhaus unabhängig von fossilen Energieträgern und garantiert niedrigste Heizkosten. Das innovative Konzept des Ziegelmassivhauses beruht auf einem steil nach Süden geneigten Solardach und einem groß dimensionierten, effizienten Pufferspeicher.

Linz. Wichtigstes Kriterium für die Wohnbauförderung in Oberösterreich ist seit 2012 die Primärenergiekennzahl, was von den Sonnenhaus-Partnern sehr begrüßt wird. Gemeinsam mit der Landesinnung Bau OÖ und der Landesinnung Installateure OÖ macht man sich für das Sonnenhaus stark, weil es die kostenlos und unbegrenzt vorhandene Energie der Sonne als Primärenergie nützt. Eine Kollektorfläche zwischen 30 und 50 m² erzeugt im Sonnenhaus ganzjährig die für Heizung und Warmwasser benötigte Energie, die in einem Pufferspeicher über mehrere Tage oder sogar Wochen gespeichert wird. Für eine fallweise Heizungsunterstützung sorgen ökologische Kamin- oder Pelletsöfen.


Primärenergiebedarf künftig als aussagekräftiger Wert

Die bisherige Nutzheizenergiekennzahl (NEZ) als Förderungskriterium berücksichtigte weder die eingesetzten Energieträger noch allfällige Kosten für Gebäudekühlung und -lüftung oder den CO₂-Ausstoß. Die Primärenergiekennzahl hingegen ist ein tatsächlich aussagekräftiger Wert – sowohl für die Umwelt im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit als auch für den Bauherrn, was sämtliche Betriebskosten betrifft. Das Sonnenhaus, das in seiner Konzeption diesen ganzheitlichen Betrachtungsansatz umsetzt, wird von dieser neuen Förderungsstruktur profitieren. Es zählt zu den Häusern mit dem geringsten Primärenergiebedarf und den niedrigsten Heizkosten. Damit ist das Sonnenhaus in Zukunft für Häuslbauer eine attraktive Option für eine nachhaltige Bauweise. „Die vergleichsweise geringfügig höheren Anschaffungskosten amortisieren sich innerhalb kürzester Zeit durch die äußerst niedrigen Betriebskosten. Das Sonnenhaus verwirklicht also leistbares Wohnen“, argumentiert Rudolf Eckmayr, Geschäftsführer des OÖ SBG Zieglerverbandes und nennt auch noch einen weiteren Vorteil: „Die Ziegelmassivbauweise ist nicht nur langlebig, sie garantiert auch schadstofffreie Raumluft ohne zusätzliche Technik wie aufwändige Lüftungsanlagen."

 

Tabelle Häuser Vergleich


Überzeugender Vergleich

Stellt man ein Sonnenhaus einem extrem gedämmten Haus gegenüber, wird klar, warum der bisherige Förderungsansatz NEZ im Vergleich zum neuen mit der Primärenergie als Kennzahl nur wenig Aussagekraft hat. Das Sonnenhaus hat einen etwas höheren Heizwärmebedarf und damit eine schlechtere NEZ, schneidet dafür aber beim Primärenergiebedarf und den jährlichen Energiekosten deutlich besser ab. Beide Werte verringern sich um mehr als Hälfte. Das Sonnenhaus lebt von und mit der Sonne und verspricht höchste Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, niedrigste Heizkosten, behagliches Wohnen und praktizierten Umweltschutz.